TANGENCY 2012

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Eine Woche lang haben sechs Künstlerinnen und Künstler aus vier Ländern in Osnabrücks Südstadt rund um den Rosenplatz Erkundungsgänge unternommen und dabei auf ihre spezifische Weise untersucht, wie sich städtischer Raum „anfühlt“. Mit Fotos, Video, einer Langzeitperformance, Klangexperimenten und Objekten haben die Kunstschaffenden auf den Stadtraum reagiert. Die Idee zu dieser ungewöhnlichen Fragestellung hatte Prof. Dirk Manzke, der als Lehrender der Hochschule Osnabrück an der Schnittstelle zwischen Städtebau und Freiraumplanung zum Thema Atmosphäre arbeitet. In Zusammenarbeit mit der freien Kuratorin Elisabeth Lumme sowie dem Verein TOP.OS Verein für neue Kunst e.V. ist das Konzept  für „Tangency – Stadtberührungen“ entstanden, bei dem Künstlerinnen und Künstler ihren Blick auf Oberflächen und Materialien lenken.

Die Stadt wird zum offenen Experimentierfeld. „Es geht darum, das Augenmerk auf die physische Kontaktaufnahme und die Stofflichkeit der Stadt zu lenken“ so der Initiator Dirk Manzke. Die sinnliche Wahrnehmung der Stadt, der Architektur und des Freiraums dazwischen soll durch Künstler untersucht und auf neuartige Weise erfahrbar gemacht werden. Mit Fotografien, Videoarbeiten, Klangexperimenten und Materialinterventionen werden die Künstler helfen, die Atmosphären und Materialien, die unseren Alltag prägen, bewusster zu machen.
An dem Kunstprojekt haben teilgenommen:

Paul Feichter, Angelika Höger, Johannes Langkamp
Cornelia Rößler, Ariel Schlesinger, Trish Scott

Künstlerische Leiter:

Prof. Dirk Manzke, Hochschule Osnabrück
Studium der Architektur und des Städtebaus an der Technischen Universität Dresden und Tiflis / Autor, Zeichner,
Professor für Städtebau und Freiraumplanung Hochschule Osnabrück

Elisabeth Lumme
Studium der Kunst- und Literaturwissenschaft an der Universität Osnabrück, freischaffende Künstlerin, Kuratorin und Kulturmanagerin
www.elisabeth-lumme.de