Kati Gausmann

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Foto: Angela von Brill

Interview von Dirk Manzke mit Kati Gausmann
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Die Bildhauerin Kati Gausmann arbeitet prozessorientiert und fragt nach dem Zusammenhang von Körper und Identität, Bewegung, Rhythmus und Handlung als formgebenden Prinzipien. In den vergangenen Jahren richtete sich ihr Forschungsinteresse verstärkt auf geologische Ereignisse und ihre lokalen Ausprägungen, deren fast unmerkliche Spuren sie zeitaufwändig vor Ort, temporär und in fragilen Lineaturen festhält.

Die in Hannover geborene Künstlerin lebt heute in Berlin. 2004 war sie Meisterschülerin bei Prof. Inge Mahn und Prof. Karin Sander an der Kunsthochschule Berlin-Weißensee (Bildhauerei / Mode Design) und Mitbegründerin des Kollektiv msk7. Kati Gausmann realisierte zahlreiche Projekte in Deutschland, Norwegen, Island, Polen und Korea. Als einzige deutsche Künstlerin ist sie aktuell an dem europäischen Kooperationsprojekt „Frontiers in Retreat“ beteiligt.

Mit der sich über eine Woche hinweg verstreckenden Performance „aha“ wird Kati Gausmann in Osnabrück den die Stadt durch querenden Fluss „Hase“ zeichnerisch auf das städtische Umfeld übertragen. Nach maßstabsgetreuen Berechnungen hat ist eine fiktive Karte entstanden, die die Grundlage der Intervention ist. Farbige Linien auf dem Pflaster fügen den Weg des Wassers in das Bild der Straße ein und erinnern an die historische Gründung an den Ufern der Hase. Parallel entstehen Frottagen und Fotos, die Realität und Fiktion miteinander verknüpfen. Natürlicher und bebauter Raum durchdringen sich.

www.kati-gausmann.de

aha, Text Kati Gausmann